Eine neue von Piper Sandler durchgeführte Umfrage unter amerikanischen Teenagern liefert zwei gute Nachrichten für Apple und zwei weniger gute Nachrichten. Beginnen wir also mit den Feierlichkeiten. Das Unternehmen aus Cupertino kann sich seiner unangefochtenen Dominanz auf dem Smartphone-Markt rühmen.
So geben 87 % der befragten Jugendlichen an, ein iPhone zu besitzen. Und an der Überlegenheit von Apple gegenüber seinen Konkurrenten wird sich nichts ändern, da 88 % dieser jungen Leute sagen, dass ihr nächstes Telefon ein iPhone sein wird.
Auch im Hinblick auf vernetzte Uhren fällt es sehr positiv aus. 35 % der Befragten besitzen eine Apple Watch, das sind 4 % mehr, wenn wir diese Zahl mit dem letzten Herbst vergleichen. Ebenso planen 15 % der Befragten die Anschaffung eines dieser Geräte in den nächsten sechs Monaten.
Keine Erwartungen an VR
Kommen wir zum halbleeren Glas. Beim Musik-Streaming liegt Apple Music vor seinem Konkurrenten Spotify. 68,1 % der Teenager geben an, in den letzten Monaten den schwedischen Dienst genutzt zu haben, verglichen mit 36,4 % des Unternehmens aus Cupertino.
Schließlich, und das ist noch lange kein Detail, sind junge Menschen nicht sehr begeistert von der virtuellen Realität. So besitzen 29 % ein Headset, aber nur 4 % geben an, es täglich zu nutzen. Ebenso haben 61 % derjenigen, die keins haben, nicht die Absicht, sich eines anzuschaffen. Dieses Ergebnis könnte ein Problem für Apple darstellen, das die Veröffentlichung eines Mixed-Reality-Headsets vorbereitet, das VR- und AR-Funktionen kombiniert.
Wir wissen aber auch, dass die Apfelmarke zunächst keine Wunderergebnisse erwartet. Sie will die Öffentlichkeit an diese Technologien gewöhnen und durch Werbekampagnen, deren Geheimnis sie kennt, Begehrlichkeiten wecken.
