Wenn Sie ein Konto haben Dropbox oder pCloud, seien Sie vorsichtig. Das Forschungslabor für Cybersicherheit von ESET hat neue Malware identifiziert, die Online-Speicherdienste und eine Hintertür nutzt, um Daten von Ihrem Mac abzugreifen. Auch Yandex Disk, eine weitere Konkurrenzplattform, ist betroffen.
Derzeit ist es schwierig zu sagen, wie viele Maschinen auf diese Weise infiziert wurden, aber es scheint, dass das Schadprogramm relativ neu ist. Sein erstes Opfer machte er tatsächlich am 4. Februar, was ihm möglicherweise noch Zeit gab, Tausende von Computern zu beschädigen. Zur Zeit, Apfel reagierte nicht direkt, vielleicht weil unklar bleibt, mit welchem genauen Verfahren die Piraten ihre Ziele erreichten.
Ihre Dokumente in Gefahr
Laut ESET-Analysten ist der CloudMensis-Virus ausführungsfähig neununddreißig verschiedene Befehle ohne Zustimmung des Mac-Besitzers, aus der Ferne und diskret. Zu seinen Funktionen gehört die Möglichkeit, Dateien aus Ihrem Speicher herunterzuladen, einschließlich Screenshots und sogar E-Mails. Ein echtes Risiko für Unternehmen, insbesondere wenn ihre Hardware nicht durch ein gutes Antivirenprogramm geschützt ist.
Zum Glück gibt es Angriffe gezielt und betreffen daher nur eine Minderheit der Internetnutzer. Die Experten, die die Schadsoftware entdeckt haben, geben keine genauen Anweisungen zum Schutz davor, was darauf hindeutet, dass man auf ein Update der Entwickler warten muss, um vollständig geschützt zu sein.
Wechseln Sie mit macOS Ventura
Während der letzten weltweiten Entwicklerkonferenz, die im Juni in Kalifornien stattfand, stellte Apple den Lockdown-Modus vor, der darauf abzielt, diese Art von Vorfällen zu bekämpfen. Dieses Tool ist auch auf iPhone und iPad verfügbar und beschränkt den Zugriff auf Funktionen, die Hacker häufig zum Ausspionieren nutzen. Dabei geht es unter anderem um das Blockieren von Anhängen in Nachrichten oder das Deaktivieren von FaceTime-Anrufen mit unbekannten Nummern.
Der Lockdown-Modus könnte sich daher im Fall von CloudMensis als sehr nützlich erweisen. Aber wir müssen warten diesen Herbst um macOS Ventura in der finalen Version testen zu können, da das Betriebssystem derzeit nur in der Betaversion verfügbar ist.
