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EU: Machen Sie USB-C zum Standard … um jeden Preis

Dies ist seit vielen Jahren eine Wunschvorstellung der Europäischen Union. Während noch vor 10 Jahren Unternehmen auf der ganzen Welt ihre eigenen Ladesysteme mit unterschiedlichen Kabeln und Anschlüssen anboten, ist jetzt die Zeit der Standardisierung gekommen.

Während USB-C heute weltweit zum Standard wird und nach und nach USB-A und Micro-USB ersetzt, spielen einige Unternehmen weiterhin die eingefleischten Gallier, die sich weigern, die Regeln des Eindringlings einzuhalten. Im Falle Europas würde Asterix von Apple gespielt und die Römer wären die Europäische Union, die versucht, dem Unternehmen aus Cupertino ihre Konnektivität aufzuzwingen, allerdings ohne großen Erfolg.

Apple: das letzte Bollwerk gegen die Standardisierung

Doch anders als im Comic von Uderzo und Goscinny könnten die Gallier durchaus gezwungen sein, sich in diesem ebenso technologischen wie legalen Kampf geschlagen zu geben. Der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz ist fest entschlossen, die USB-C-Konnektivität universell zu machen, und plant die Schaffung neuer Regeln, um Apple zu Änderungen zu zwingen.

Die Idee der Europäischen Union lässt sich in wenigen Worten zusammenfassen: den Nutzern das Leben zu erleichtern, indem sie für alle Geräte das gleiche Ladekabel verwenden könnten. Langfristiges Ziel ist es, dass alle Produkte USB-C nutzen, auch wenn dies die Entwicklung neuer, effizienterer und weniger energieintensiver Lösungen erheblich bremst, wie Apple bedauert.

USB-C, kabellos, die Zukunft existiert bereits

Die einzige Ausnahme, die die Europäische Kommission macht, sind angeschlossene Uhren und andere Tracker, die zu klein sind, um für USB-C in Frage zu kommen. Letzterer sollte andere Verbindungen aufrechterhalten, insbesondere drahtlose. Aber auch hier erfahren wir, dass die Europäische Kommission ihren Ton verschärfen will.

Neue Regeln könnten daher die Herstellung dieser Ladegeräte komplizierter machen, damit sie langlebiger sind und weniger Elektroschrott produzieren. Neben diesem ökologischen Anspruch hofft die Europäische Kommission, die Produktverpackung vereinfachen zu können. Die Idee wäre, dem potenziellen Käufer mitzuteilen, ob das Produkt ein Ladekabel enthält oder nicht, um Verwirrung und unnötige Einkäufe zu vermeiden.

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