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Europa versetzt Apple im Namen des freien Wettbewerbs einen neuen Schlag

Konkret können Entwickler diese Hardwarelösung nun als Basis für das Angebot von Softwarelösungen nutzen, ohne den Umweg über Apple Pay, das firmeneigene System von Apple.

Das ist ein echter Schlag für Apple. Die Marke Apple wird das Monopol auf die Kontrolle über ihren NFC-Chip auf Millionen von iPhones verlieren. Die Europäische Kommission hat diesen Standpunkt von Apple soeben als nicht mit den geltenden Regeln des freien Wettbewerbs vereinbar beurteilt. Um eine Strafe von fast 40 Milliarden Dollar zu vermeiden, legte Apple der Kommission daher einen Plan zur Öffnung seines Systems vor, den sie gerade angenommen hat.

Kommissionspräsidentin Margrethe Vestager begrüßt in einer Pressemitteilung dieses positive Ergebnis für den Verbraucher. Sie urteilt, dass Apple mit dieser Änderung „den Wettbewerb in diesem entscheidenden Sektor eröffnet“. Für die Nutzer dürften diese Änderungen größere Auswirkungen haben.

Insbesondere wird es möglich sein, ohne Apple Pay zu bezahlen. Europäische Bankinstitute können (für die nächsten 10 Jahre) ihr eigenes Softwaresystem nutzen. Sie sollten es in den kommenden Monaten in ihre Anwendungen integrieren.

Apple wird noch untersucht

Die Lösung dieses seit mehreren Monaten andauernden Konflikts mit der Europäischen Kommission bringt Apple nicht außer Reichweite. Tatsächlich wird gegen die Apfelmarke immer noch wegen weiterer potenzieller Verstöße gegen die Regeln des freien Wettbewerbs ermittelt. Spotify wirft ihm insbesondere vor, den eigenen Musik-Streaming-Dienst (Apple Music) auf Kosten der Konkurrenz zu bevorzugen.

Eine weitere, noch nicht eingeleitete Untersuchung könnte sich in den kommenden Wochen jedoch mit den „grundlegenden Technologiekosten“ befassen. Diese Zahlungen wurden von Apple eingeführt, um die 30 % Provision zu ersetzen, die bei In-App-Käufen im App Store erhoben wird.

Entwicklern steht es nun frei, Anwendungen außerhalb des App Stores anzubieten, in der Praxis schulden sie Apple nichts mehr. Doch die Marke Apple hat mit diesen „grundlegenden Technikkosten“ eine Lösung gefunden. Die Europäische Kommission untersucht das Thema derzeit und könnte in den kommenden Wochen eine Untersuchung einleiten. Apple droht eine Strafe von 36 Milliarden Euro, wenn der DMA-Verstoß nachgewiesen wird.

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