Amazons Kuiper-Projekt hat von der FCC die endgültige Genehmigung zum Start seiner Satelliten in den Himmel erhalten – und bieten den Menschen vor Ort einen drahtlosen Internetdienst.
Dank der heutigen Genehmigung kann das Unternehmen mit dem allerersten Flug der neuen Vulcan Centaur-Rakete der United Launch Alliance 3.236 Satelliten in eine niedrigere Erdumlaufbahn bringen. Die Inbetriebnahme ist für Ende dieses Jahres geplant.
Satelliten-Breitbandverbindungen von Amazon
Nach dem Vorbild des Starlink-Projekts von SpaceX startet auch Amazon unter dem Namen Project Kuiper einen eigenen satellitengestützten Breitbanddienst. Das Unternehmen hatte 2020 erste Lizenzen dafür beantragt, die FCC erteilte die Genehmigung jedoch unter der Bedingung, dass weitere relevante behördliche Genehmigungen eingeholt würden.
Genauer gesagt geht es um den Plan zur Eindämmung von Weltraummüll, für den das Kuiper-Projekt endlich die Genehmigung erhalten hat! Dies veranlasste die FCC dazu, den Beginn des Kuiper-Programms endlich zu verschieben. Damit wird das Unternehmen etwa 3.236 Satelliten in die untere Erdumlaufbahn bringen können. – ähnlich wie Starlink, und sendet die Internetsignale zur Erde.
Benutzer müssen einen Empfänger in ihrem Zuhause (oder über beweglichen Objekten) aufstellen, um ständig eine Internetverbindung zu haben. Dies ist ein entscheidender Vorteil in Fahrzeugen (z. B. auf Flügen), wo eine stabile Internetverbindung immer noch nicht zuverlässig ist!
Mit der heutigen endgültigen Genehmigung hofft Amazon, auch diejenigen anzubinden, die bislang nicht oder nur unzureichend versorgt wurden. Alle betreffenden Satelliten sollen mit der neuen Vulcan Centaur-Rakete der United Launch Alliance versendet werden, die sich noch in der Testphase befindet. Der Start der Rakete wird jedoch in den nächsten Monaten erwartet, sodass der Dienst möglicherweise noch in diesem Jahr in Betrieb genommen wird.
Nun, Amazon ist verpflichtet, einen halbjährlichen Bericht einzureichen und alle Entsorgungsfehler zu melden, die innerhalb eines Jahres auftreten. Außerdem FCC will, dass das Kuiper-Projekt seine Satelliten nach ihrer siebenjährigen Mission im Weltraum aus der Umlaufbahn nimmt – um Kollisionen mit der Internationalen Raumstation und anderen bewohnbaren Stationen zu verhindern.
