Intel verkauft nicht nur Prozessoren an Computerhersteller: Das Unternehmen bietet auch eigene, sehr offene PCs an. Diese Aktivität steht jedoch vor dem Ende, da das Bewusstsein für die globale Erwärmung groß ist
Intel schaltet NUCs ab. Akronym für Next Unit of Compute. Diese Computerreihe wird von Intel parallel zu seiner Tätigkeit als Chiplieferant für andere PC-Hersteller vermarktet. Doch der Gründer hat gerade erst begonnen, seine Partner zu warnen: Das hausgemachte Abenteuer neigt sich dem Ende zu. Die Informationen stammen aus einer E-Mail, die direkt an sie gesendet wurde.
Unter den verschiedenen bisher erschienenen NUC-Modellen denken wir insbesondere an die Mini-PC-Kollektion, die nicht nur den Namen mit den namensgebenden Zentraleinheiten von Apple gemeinsam hat. Das Format erinnert tatsächlich an das des Mac mini, auch wenn die Maße oder die Farben natürlich nicht unbedingt identisch sind.
Apple-Silizium: Die bereits etablierte Alternative des Riesen
Wir wissen übrigens, dass Apple auch Macs vermarktet, die mit eigenen Chips ausgestattet sind. Der erste war 2020 ebenfalls ein Mac mini, in Form eines Entwicklerkits, wie er offenbar auf das Mixed-Reality-Headset Vision Pro zu warten scheint. In jüngerer Zeit erinnern wir uns daran, dass erst letzten Monat ein brandneues MacBook Air mit einer Diagonale von 15 Zoll auf den Markt kam. Das Gerät wird dann während der Worldwide Developer Conference vorgestellt und von der Firma Apple schnell von Kritikern für sein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis gelobt.
Gleichzeitig erneuerte Cupertino auch sein bisher leistungsstärkstes Gerät: den Mac Pro. Hier kann der Arbeitsspeicher mit dem M2-Ultra-Chip nicht weniger als 192 GB erreichen, ganz zu schweigen von 8 TB internem Speicher und der Integration einer 76-Core-Grafikkarte. Ein echtes Renntier.
Welche Alternative?
Der Vorteil des NUC bestand immer noch darin, anpassbare Hardware anzubieten, einschließlich Installationen von Linux-Plattformen für die meisten Heimwerker. Es ist schwierig, bei Apple eine Lösung zu finden, die seine Laptops und Desktop-Computer auf macOS beschränkt.
Andererseits ist der Raspberry Pi aufgrund seiner offensichtlichen Offenheit gegenüber Komponenten von Drittanbietern auch heute noch eine sehr gute Wahl für den Aufbau eines maßgeschneiderten Arbeitsplatzes. Wir denken auch an den Fall von Laptops reparierbar von Dell, dessen Marketing jedoch nicht sehr ähnlich ist. Ziel: eine Geste für die Umwelt, wo die Reparaturfähigkeitsbewertung von Macs immer noch Fragen aufwirft …
