Wenn es um Cybersicherheit geht, genießen Macs seit langem einen deutlich besseren Ruf als PCs. Doch wie wird es im Jahr 2022 wirklich sein? Dies fragten Forscher von Elastic Security Labs in einem diese Woche veröffentlichten Bericht.
Konkrete Bedrohungen für Macs
Analysten untersuchten verschiedene Computer-Betriebssysteme, um Risiken besser einschätzen zu können. Wie üblich macht Apple das Beste. So wurden 54 % der Malware-Infektionen unter Windows, 39,4 % unter Linux und 6,2 % unter macOS festgestellt.
Seien Sie jedoch vorsichtig, das bedeutet nicht, dass Mac-Benutzer nicht gefährdet sind. Im Gegenteil sind die Autoren dieses Berichts davon überzeugt, dass Trojaner die mit Abstand größte Bedrohung für sie darstellen. Denken Sie daran, dass es sich dabei um Schadsoftware handelt, die auf dem Computer installiert ist.
Am häufigsten wird MacKeeper verwendet. Letzteres ist nicht unbedingt das gefährlichste, hat aber die lästige Tendenz, unerwünschte Werbung hinzuzufügen. Genug, um die Navigation besonders schwierig zu machen.
Analysten warnen auch vor Kryptominern, die es auf macOS abgesehen haben. Davon könnten es in Zukunft immer mehr werden. Dabei handelt es sich um Schadsoftware, die heimlich Kryptowährungen schürft. Dies kann Ihren Prozessor erheblich verlangsamen und fast alle seine Ressourcen verbrauchen.
Wie schützt man sich?
Andere Viren stellen eine Bedrohung für Macs dar. Um nur ein Beispiel zu nennen: Letzten März haben wir mit Ihnen über „Gimmick“ gesprochen, das auf Maschinen in Big Sur abzielte. Es ist in der Lage, installierte Anwendungen zu imitieren und die Kontrolle über Ihre persönlichen Daten zu übernehmen. Genug, um Ihre auf dem Mac gespeicherten Dateien zu gefährden, während die vollständige Kontrolle über den Computer aus der Ferne nicht ausgeschlossen werden kann.
Wir können Ihnen daher nur raten, bei der Installation von Software auf Ihrem Mac wachsam zu sein und insbesondere keine unbekannten Quellen zu nutzen. Installation ein gutes Antivirenprogramm ist auch wichtig.
