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SystemSix, der „Liebesbrief an meinen ersten Macintosh“

Vor den Macs, die wir heute kennen, hießen die legendären Computer von Apple Macintosh. Eine Reihe, die fast ein Jahrzehnt lang, bis 1997, regierte. Zu den Betriebssystemen dieser Maschinen gehörten System 6. Das Programm wurde schnell zu einer Referenz, wird aber sehr schnell durch neue Versionen ersetzt.

Allerdings gibt es immer noch einige Nostalgiker für diese Ära, wie den Künstler John Calhoun. Letzterer beschreibt in seinem Blog ausführlich, wie er diese Software wiederbelebt hat: „ein Liebesbrief an [s]unser erster Macintosh” durch die Installation auf einem Prototyp auf halbem Weg zwischen einem Kalender, dem iPad Max und einem Bilderrahmen.

100 % Originalkreation

Dieses Konzept, dessen Aussehen einem Macintosh mit Diskettenlaufwerk ähnelt, verwendet einen berührungslosen E-Ink-Bildschirm, der mit einem Raspberry Pi 3 verbunden ist, einer Art Mini-Computer auf einer gedruckten Schaltung, der etwa vierzig Euro kostet. Die Diagonale von 5,83 Zoll sendet eine Vorschau auf automatisiertes System 6, bei der der Entwickler insbesondere den Kalender auf dem Desktop geöffnet hat. Die Liste der für den Tag geplanten Veranstaltungen liegt bei.

© John Calhoun

Er ist es nicht keine Interaktion möglich mit der Schnittstelle direkt, aber die geöffneten Fenster können entsprechend den Bedürfnissen des Benutzers geändert werden. Wir weisen auch darauf hin, dass die Installationslatenzzeit in der Größenordnung von einigen Sekunden liegt; Von einem echten Tablet oder einer Amazon Echo Show sind wir weit entfernt. Um den vollständigen Quellcode dieser Erfindung zu entdecken, gehen Sie zu GitHub: Dort wurde alles veröffentlicht.

Ingenieure brauchen Kunst

Tatsächlich ließ sich Calhoun von anderen eher einzigartigen Werken inspirieren, beispielsweise einer lebensgroßen Zeitung mit der gleichen Art der Darstellung. Der Vorteil der Technologie E-Inkauch „elektronisches Papier“ oder „E-Paper“ genannt, ist äußerst energieeffizient und dennoch auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut lesbar. Einige Verbraucherprodukte, wie zum Beispiel Kindle-E-Reader, sind damit ausgestattet.

Um herauszufinden, wie SystemSix erfunden wurde – so heißt diese Hommage an die Macintosh-Computer des letzten Jahrhunderts – hat sein Erfinder auf seiner Website die Vorgehensweise anhand mehrerer Screenshots dargestellt. Der Inhalt ist hier zugänglich und in englischer Sprache verfasst. Wir erfahren insbesondere, dass der Rahmen aus einer lasergeschnittenen Plexiglasplatte mit einer Dicke von drei Millimetern besteht, wodurch eine Endpreis unter 100 Euro.

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