Das USB Implementers Forum (USB-IF), das für die Zukunft des gleichnamigen Standards verantwortlich ist, hat gerade in einer Pressemitteilung die Veröffentlichung von USB4 2.0 angekündigt. Wir erfahren insbesondere, dass der Standard einen maximalen Durchsatz von erreichen kann 80 GB pro Sekundegenug, um einen Film blitzschnell oder fast zu empfangen.
Um dies zu nutzen, stehen den Benutzern zwei Lösungen zur Verfügung. Erstere können ihre weiterhin nutzen USB-C-Kabel wenn es passiv ist, müssen andere in zusätzliche Hardware investieren. Wir kennen noch nicht die Namen der Hersteller, die zuerst kompatible Systeme anbieten werden, aber Apple ist mit dieser Art von Veröffentlichung im Allgemeinen recht schnell auf dem Laufenden.
Für welche Zielgruppen?
Für normale Menschen dürfte diese große Veränderung ihre Gewohnheiten nicht beeinträchtigen. Tatsächlich handelt es sich hier um Frequenzen, die so hoch sind, dass sie hauptsächlich auf groß angelegte Transfers abzielen. Die Sektoren von Big DataMassendateneingabe oder gar Postproduktion im Kino könnten somit zu den ersten gehören, die mit den angekündigten Verbesserungen zufrieden sind.
Auf Verbraucherseite können sich die Verkaufszahlen der aktuell im Handel befindlichen Tablets und Mobiltelefone bereits sehen lassen. Apple beispielsweise hat gerade sein iPad der zehnten Generation vorgestellt, das erstmals mit einem USB-C-Anschluss anstelle des bisher bekannten Lightning-Anschlusses ausgestattet ist. Mit, laut offiziellen Angaben im technischen Datenblatt, nativer Kompatibilität DisplayPort um Videoinhalte extern zu streamen.
Von den Herstellern AndroidMittlerweile sind die meisten Marken auch mit USB 3.0 ausgestattet. Cupertino zögert dennoch, diesem Beispiel zu folgen, aber das wird nicht lange dauern, da die Europäische Union beschlossen hat, das Unternehmen dazu zu zwingen.
Viele Partner auf dem Laufenden
Über Apple hinaus arbeitet USB-IF auch mit anderen digitalen Größen wie z. B. an der Entwicklung seines neuen FormatsIntelMicrosoft, HP, Texas Instruments und STMicroelectronics. Unter den Mitgliedern der Organisation finden wir auch Acer, Dell, Fujitsu, Google, Kensington und sogar MediaTek (Prozessoren) und Nvidia (Grafikkarten).
