Im Dezember 2020 ging Apple mit der Einführung eigener Datenschutzetiketten im App Store und macOS Store voran. Konkret können Kunden also vor der Installation genau sehen, welche Daten eine Anwendung über sie sammelt. Und um ein Beispiel zu geben: Die Marke Apple hat ihre Regeln auf ihre eigenen Dienste angewendet.
Google führt eigene Datenschutzkennzeichnungen ein
Jetzt ist Google an der Reihe, diesem Beispiel zu folgen. Die Firma Mountain View hatte die Hinzufügung dieses Informationstools bereits vor einigen Monaten angekündigt, aber die Dinge werden immer klarer. Daher wird diese neue Funktion heute im Play Store eingeführt und nach und nach eingeführt.
Entwickler haben daher bis zum 20. Juli Zeit, die neue Regel einzuhalten. Konkret müssen diese Labels offenlegen, welche Daten ihre Anwendung sammelt, ob und wie sie an Dritte weitergegeben werden und welche Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz dieser Informationen ergriffen wurden.
Bleibt noch die Frage der Etikettenüberprüfung. Entsprechend TechcrunchGoogle erklärt, dass Entwickler für die Informationen verantwortlich seien, die sie ihren Kunden zur Verfügung stellen. Stellt der Tech-Riese eine Unregelmäßigkeit fest, informiert er die betroffene Person und fordert sie auf, Abhilfe zu schaffen. Und wenn die Anwendung immer noch nicht konform ist, können Maßnahmen ergriffen und möglicherweise gelöscht werden.
Denken Sie daran, dass Vertraulichkeitsetiketten nicht immer gute Presse hatten. Eine Untersuchung von Washington Post warf diesen Labels beispielsweise vor, dass sie ziemlich unzuverlässig seien. Insbesondere konnten sie feststellen, dass bestimmte Apps behaupteten, keine personenbezogenen Daten zu sammeln, obwohl sie diese erhoben und weitergegeben hätten.
