Die Produktionsprognosen für den Vision Pro-Helm wurden nach unten korrigiert. Aufgrund seines komplexen Designs wäre die Produktion schwierig und wir müssen noch länger auf die erschwingliche Version warten
Aufgrund unvorhergesehener Umstände wäre Apple gezwungen, weniger Vision Pro-Headsets zu produzieren als geplant. Darauf deutet jedenfalls ein von der Financial Times veröffentlichter Artikel hin. Unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen erklären die Medien, dass die ersten Prognosen für die ersten 12 Monate von einer Million Einheiten ausgingen. Doch nun plant das Unternehmen aus Cupertino, für diesen Zeitraum weniger als 400.000 Einheiten zu produzieren.
Wofür ? Aufgrund der Komplexität seines Designs wäre die Herstellung des Augmented-Reality-Headsets schwierig. Die FT weist darauf hin, dass der Bildschirm eines der kompliziertesten Elemente dieses neuen Apple-Produkts ist. Natürlich sind diese Informationen mit Vorsicht zu genießen, da sie nicht aus offizieller Quelle stammen.
Wenn sie jedoch zutreffen, ist es möglich, dass die Lagerbestände bei der Veröffentlichung des Vision Pro-Helms begrenzter sein werden als erwartet.
Apple steigt in die Augmented Reality ein
Mit dem Vision Pro-Headset betritt Apple endlich offiziell den Augmented-Reality-Markt, in dem es mit Meta konkurrieren wird. Dieses erste Produkt wird 3.500 US-Dollar kosten und ab dem nächsten Jahr auf den Markt kommen. Ob sich das Vision Pro gut verkaufen wird, ist noch nicht klar. Aber auf jeden Fall schätzt Canalys, dass Apple in fünf Jahren mehr als 20 Millionen Nutzer seiner Augmented-Reality-Plattform haben könnte.
Darüber hinaus kursieren bereits Gerüchte über eine Non-Pro-Version des Apple-Headsets, die günstiger wäre. Dank der Skaleneffekte (da mehr produziert und verkauft werden kann) sowie einem leichteren technischen Datenblatt sollte Apple in der Lage sein, seine Kosten zu senken. Bedauerlicherweise hat Apple nicht nur seine Produktionsprognosen für das Vision Pro gesenkt, sondern auch beschlossen, den Veröffentlichungstermin der erschwinglichen Version zu verschieben, wiederum laut Quellen der Financial Times.
