Apple setzt viel auf Augmented Reality. Die Marke Apple dürfte in wenigen Wochen mit dem Vision Pro das erste Mixed-Reality-Headset in ihrer Geschichte auf den Markt bringen. Um die im Gerät enthaltenen Dienste zu verbessern, nutzt Apple alle ihm zur Verfügung stehenden Daten, einschließlich der Daten, die es möglicherweise bei der Nutzung von Apple-Plänen sammelt.
Mit einer so beliebten Anwendung eröffnet sich Apple eine riesige Datenbank. Wenn Benutzer zur „immersiven Gehansicht“ wechseln, sodass die Wegbeschreibungen an die reale Umgebung auf Ihrem Bildschirm angepasst werden, werden die Daten gesammelt und zur Verwendung bei der Entwicklung von Augmented Reality an Apple gesendet.
In einem Vortrag zu diesem Thema erklärt die Marke Apple, dass diese Daten für den Menschen nicht lesbar seien und es sich nicht um bewegte Objekte handele, sondern nur um Gebäude und „wiederkehrende Fixpunkte“, die als Maßstab für die Gestaltung von Augmented Reality dienen könnten.
In seiner Erklärung erklärt Apple, dass die Kartenanwendung die maschinellen Lernfähigkeiten des iPhone nutzt, um die bereits in der Apple-Datenbank vorhandenen Funktionspunkte mit den tatsächlichen Informationen zu vergleichen, die das iPhone während Ihrer Nutzung der Anwendung Sekunde für Sekunde erfasst.
Anonyme Daten
Apple gibt an, dass diese Daten anonym und verschlüsselt sind. Es ist unmöglich, die Person hinter diesen Informationen zu finden. Apple fügt diesen Daten „Rauschen“ hinzu, indem es die Bewegung von Fußgängern auf Gehwegen, Autos auf der Fahrbahn und andere Elemente berücksichtigt, die die Positionsberechnungen von Referenzpunkten verzerren können.
Dennoch überlässt Apple dem Nutzer die Wahl, der Datenaustausch mit Apple jederzeit deaktivieren zu können. Dazu müssen Sie in die Einstellungen Ihres iPhones gehen und dort die Option deaktivieren. „Standortgenauigkeit in Augmented Reality verbessern.“
